Agile Innovations in Wiesbaden – Lasst die Sprints beginnen

Das initiale Backlog wurde gefüllt und Epics identifiziert. Die Teams begannen nun mit dem Herunterbrechen der Epics in greifbare User Stories und planten die ersten Sprints. Das Ziel: Erbauung eines Prototypen des Agilen Zoos. Lasst die Sprints beginnen!

Der erste Sprint

Im ersten Sprint lief noch nicht alles rund. Es gab es noch Abstimmungsschwierigkeiten innerhalb der Teams, aber auch teamübergreifend. Jedes Team hat auf seine User Stories geschaut und am Ende auch Done Increments abgeliefert. Leider wurde eine Integration der Ergebnisse vergessen, was erst im Sprint Review in zweiten Team aufgefallen ist. Auch war es unglücklich, dass jedes Team ein eigenes Review hatte und keine Absprachen zu einem gemeinsamen Sprint Review stattfanden.

Jedes Team führte am Ende des ersten Sprints eine Sprint Retrospective durch. Doch bereits während der Retrospektive wurde erkannt, das mehr Kommunikation auch über Teamgrenzen hinweg notwendig ist. Kurzerhand wurden aus drei Einzel-Retrospektiven eine große Projekt-Retrospektive. In dieser wurden organisatorische Themen diskutiert, die die Zusammenarbeit der Teams im zweiten Sprint entscheidend beeinflussen und optimieren sollten.

Der zweite Sprint

Im zweiten Sprint hat eine gemeinsame Planung aller drei Teams stattgefunden. Dieser Schritt wurde von den Teams selbstorganisiert initiiert. Die Teams haben dabei zunächst eine Planung für alle Teams gemacht und sind dann in Team-Planungen übergangen.

Während des Sprints haben sich die drei Product Owner eng miteinander abgestimmt und ein gemeinsames Sprint Review geplant. Die Integration der Ergebnisse der Teams wurde frühzeitig geplant, bzw. teilweise haben die Arbeiten auch direkt zusammen stattgefunden.

Ohne Impuls vom Moderator haben die Teilnehmer Elements von LeSS angewandt, um ihre Arbeitsweise mit drei Teams zu optimieren und synchronisieren. Wie LeSS funktioniert wurde erst im Anschluss besprochen. Aber eigentlich wussten das alle Teilnehmer zu dem Zeitpunkt bereits mit Hilfe der gemachten Selbsterfahrung.

Der Prototyp ist entstanden

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Agile Innovations in Wiesbaden – der Team-Vertrag

Das Planungskomitee hat sich auf den Workflow geeinigt und im Project Inception die Rahmenbedingungen des Projekts abgesteckt. Nun war es an der Zeit, über die Rahmenbedingungen der Teams zu sprechen und ein initiales Backlog zu erstellen.

Team-Vertrag für die Team-Rahmenbedingungen

Der Team-Vertrag beinhaltet den Teamnamen, ein Logo, ein Team-Slogan, sowie die Rolle und Verantwortlichkeiten im Team.

Außerdem werden die Rahmenbedingungen geklärt, wie zum Beispiel die Team-Regeln, Erwartungen, die Definition of Done.

Vision 2 Backlog

Schnell wurde den Teilnehmern klar, es muss gemeinsam definiert werden, wann ein Ticket reif für die Umsetzung ist und wann es als fertig bezeichnet werden kann. Mit Hilfe der Vision 2 Backlog wurde dies visualisiert:

DoR und DoD definiert

Die drei Scrum-Teams haben jeweils eine eigene Definition of Ready und Defintion of Done erarbeitet. Diese wurden im späteren Verlauf sowohl bei der Erstellung der User Stories, als auch bei der Abarbeitung in den Sprints befolgt.

Füllen des initialen Backlogs

Nun war es soweit! Das initiale Backlog wurde gefüllt. Dazu haben alle drei Teams gemeinsam Epics ermittelt und diese teamweise für das Herunterbrechen der User Stories aufgeteilt.

Einige Epics wurden als weniger wichtig eingestuft und deren Bearbeitung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Fortsetzung auf Seite 4: Lasst die Sprints beginnen

Nachdem die Teams aufgestellt und mit Rahmenbedingungen bestückt, das initiale Backlog erstellt und Epics bekannt und der Zeitrahmen der Sprints geklärt war, konnte es in die Umsetzung gehen.

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Agile Innovations in Wiesbaden – Projektplanung

Nachdem eine gemeinsame Sprache gefunden und das Vorgehensmodell geklärt worden sind, ging es in die konkrete Projektplanung. Dazu wurde ein Project Inception aufgestellt, welches u.a. eine Stakeholder-Analyse, eine Risiko-Analyse und die Projektziele beinhaltet. Dem Elevator Pitch sollte dabei eine wichtige Rolle zugestanden werden.

Elevator Pitch

Für Seminarteilnehmer die intensiv agile Methode erlernen möchten, ist Agile Innovations ein innovatives Bauprojekt welches ein neues Zentrum agiler Kompetenz ermöglicht. Anders als herkömmliche Universitäten bieten wir aktive Mitarbeit, einen agilen Zoo und die besten Rahmenbedingungen!

Agiles Projektmanagement Workflow

Das Planungskomitee hat sich auf einen Workflow für das agile Projektmanagement geeinigt, der im Wesentlichen Scrum als Vorgehensmodell vorsieht.

Der Workflow sieht die folgenden Schritte vor:

  • Formulierung der Vision im Rahmen eines Project Inceptions
  • Einholen der Projekt-Beauftragung für die Prototyp-Phase
  • Füllen eines initialen Backlogs
  • Umsetzung der Anforderungen im Rahmen von mehreren Sprints
  • Zeitgleiche Roadmap-Planung zur Fertigstellung eines Prototypen

Rahmenbedingungen klären

Die Rahmenbedingungen des agilen Arbeitens mussten nun definiert werden. Dazu haben die drei Teams eigene Team-Verträge aufgestellt und sich über die Definition of Ready und Definition of Done Gedanken gemacht.

Fortsetzung auf Seite 3: der Team-Vertrag

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Agile Innovations in Wiesbaden

Nach dem großen Erfolg der Agile Innovations in Gießen, wurde nun auch ein Versuch zur Campus-Erweiterung in Wiesbaden unternommen. Diesmal wurde über die Möglichkeit zur Errichtung eines agilen Zoos diskutiert. Mit dabei: führende Fachexperten aus ganz Deutschland.

Was ist ein agiler Zoo?

Der agile Zoo ist eine Mischung aus einem normalen Zoo und einer Bildungseinrichtung zum Erlernen von agilen Methoden und Vorgehensmodellen. Der Bildungspart des Zoos beinhaltet Workshops und eine Seminarreihe zum Agilen Projektmanagement. Außerdem wird das gesamte Personal des Zoos agil arbeiten. Selbst die Zootiere sind angehalten im agilen Prozess aktiv mitzuwirken und Anliegen über den Product Owner einzukippen.

Vorbereitungsphase

Den Auftakt machte ein 5 tägiger Kurs zum Agilen Projektmanagement und Scrum. Das Planungskomitee kam in den 5 Tagen zusammen, um eine gemeinsame Sprache zu definieren. Dabei wurde das Agile Mindset verinnerlicht und es wurde über die Grundstruktur von Scrum gesprochen. Weitere Themen in den 5 Tagen waren u.a.:

Weitere Themen im Kurs Agiles Projektmanagement und Scrum

Das Planungskomitee definierte für sich selbst Agilität und dessen Bedeutung.

Welches Vorgehensmodell eignet sich?

Welches Vorgehensmodell eignet sich für die Planungsphase eines agilen Zoos? Dass der Zoobetrieb agil ablaufen soll, ist beschlossene Sache. Von daher sollte auch die Planung und die Umsetzung des Prototypens mit Hilfe eines agilen Vorgehensmodells durchgeführt werden.

Verschiedene Modelle wurden gegeneinander verglichen. Letztendlich hat sich das Planungskomitee auf Scrum als agiles Vorgehensmodell geeinigt. Aufgrund der Größe des Komitees wurden kurzerhand 3 Scrum Teams ins Leben gerufen, die an einem gemeinsamen Product Backlog arbeiten sollten.

Fortsetzung auf Seite 2: Die Projektplanung

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Agile Innovations in Gießen

Das hat es noch nie gegeben! Heute und morgen (01. und 02.11.2019) überlegen sich 14 Studenten der Uni Gießen die Etablierung eines neuen Fachbereichs: Agile Innovations!

Wir dürfen schon sehr gespannt sein, wie das Ergebnis aussehen wird.

Als Prototyp wurde übergelegt, die Gebäude und die Infrastruktur zunächst mit Lego-Bausteinen zu bauen. Die ersten Stakeholder-Befragungen wurden bereits durchgeführt und eine initiale Idee der Anforderungen ermittelt.

Die nächsten Schritte werden das Formulieren von Epics und dem detaillierten Beschreiben von User Stories für die ersten beiden Sprints sein.

Für die Umsetzungsphase wurde das agile Vorgehensmodell Scrum gewählt. Sobald das initiale Product Backlog aufgestellt ist, werden sich anschließend 3 Scrum Teams parallel an die Umsetzung der Aufgaben machen. Bisher wurden die Rahmenbedingungen noch nicht bestimmt. Doch es ist denkbar, dass sich die drei Teams entweder dem Framework LeSS bedienen oder Scrum-of-Scrums für die Synchronisierung einsetzen werden.

Produktvision

Produktvision

Stakeholder-Map

Stakeholder Map

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